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[Rezension] Katharina Seck – Die silberne Königin

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Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe :14.10.2016

Aktuelle Ausgabe : 14.10.2016

Verlag : Bastei Lübbe

ISBN: 9783404208623

Flexibler Einband 400 Seiten

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„Es war einmal ein Königreich, das vor vielen tausend Jahren für seine Schönheit bekannt war.“

Inhalt

Silberglanz. Eine Stadt, in der dieser Name auch das Stadtbild bezeichnet. Verborgen unter ewigem Schnee und Eis liegt sie und harrt auf Befreiung oder Untergang. Die Menschen haben sich längst mit ihrem Leben abgefunden.

Die junge Emma muss sich neue Arbeit suchen, da sich ein Unfall in der Silbermine, in der sie gearbeitet hat, ereignet hatte. So betritt sie Madame Weltfremds Chocolaterie eines Tages und wird von ihr eingestellt.

Madame Weltfremd entstammt einer Familie, die sich dem Geschichtenerzählen verschrieben hat, als man solches noch ungestraft durfte. Trotz der lauernden Gefahren beginnt nun Madame Weltfremd Emma ein Märchen zu erzählen, das Märchen der silbernen Königin. Doch schon bald verwebt sich das Märchen mit ihrem eigenen Leben und stellt sie vor Prüfungen, die sich Emma nie hätte träumen lassen.

Rezension

Die silberne Königin ist ein märchenhaftes Buch. Nicht nur, weil es ein Märchen innerhalb einer Geschichte erzählt, sondern auch, weil die Sprache und die verwendeten Bilder eine verzauberte Landschaft auferstehen lassen.

Die Sprache wird in anderen Rezensionen schon sehr ausgiebig gelobt. Mir persönlich war es an manchen Stellen schon fast zu viel. Die Autorin versucht viele Eindrücke sehr bildlich darzustellen und malt mit ihren Beschreibungen Bilder dazu. Anfangs fand ich das ganz wunderbar, doch mit den Seiten wuchs ein wenig mein Unwille. Ich wollte, dass die Geschichte voran geht, und ich nicht ein und dasselbe zeilenlang beschrieben bekomme, in immer noch ein wenig blumigeren Gedanken. Das entspricht aber sicher nur meinem persönlichen Geschmack, denn schreiben kann Katharina Seck definitiv.

Zu Emma und Casper, dem Eiskönig, konnte ich schnell Zuneigung fassen. Gibt er sich auch noch so kalt und herzlos, merkt man schon früh, dass sich hinter dieser Maske mehr verbergen muss. Emma, immer stark, wenigstens äußerlich, verkörpert eine typische Heldin, die man nur bewundern kann.

Ich konnte mich nie so wirklich entscheiden, was mir besser gefiel, das erzählte Märchen oder die Geschichte um Emma und Casper. Beide Geschichten sind zauberhaft gesponnen und haben mir schöne Lesestunden beschert.

Fazit

Auch wenn mir manches nicht hundertprozentig einleuchtend erschien innerhalb der Geschichten und die Sprache mir streckenweise zu blumig war, ist dies ein wirklich zauberhaftes Buch voll Magie, passend für die Wintertage.

Bewertung: 4 / 5 Sterne ★★★★

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