... und den Mops. · Allgemein

Mopsiges #1

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Yoshi versteht das mit dem in Ruhe lesen noch nicht so ganz.

Der größte kleine Star in meinem Leben ist mein kleines Fellbündel, mein Mäuschen, mein Schnarchhafen, mein .. ach lassen wir die tausend Kosenamen einfach – mein Hund Yoshi.

Ja, Yoshi ist ein Mops. Das muss ich dazu sagen, denn manch einer hielt ihn schon für einen jungen Boxer. Er sich übrigens auch. Mittlerweile 7 Jahre alt, hält er sich für den Nabel der Welt – und wird auch genauso behandelt. Nicht von mir natürlich (doch, auch … ), aber von meinen lieben Mitmenschen, angefangen bei meinen Eltern. Mein Papa, der ein wenig reserviert wirken kann, sprüht vor Lebensfreude, sobald der Hund durch die Wohnungstür flitzt. Da wird auch schon mal vergessen, dass die Tochter ja auch noch am anderen Ende der Leine hängt und begrüßt werden will. Meine liebe Mama steht in aller Regelmäßigkeit in der Küche und bäckt für den kleinen Liebling Leberwurstplätzchen (Ich bin für die Plätzchenversorgung der restlichen Familie verantwortlich) und bietet auch sonst immer gern einen Platz auf ihrem Schoß an für ihn.

Das also im Allgemeinen zu Yoshi. Da er doch mehr mit Menschen als mit Hunden gemein hat, werde ich hin und wieder berichten, was ihm so passiert. So ein Mopsleben ist ja auch zu anstrengend, und dann immer diese Menschen. Man kennt das ja.


Diese Woche stand die jährliche Impfung auf dem Plan. Yoshi kennt den Weg zum Tierarzt genau, da hilft kein Straßewechseln oder Zickzacklaufen: Ab einem bestimmten Punkt wird gebockt. Da bleiben dann störrische 10 Kilo einfach stehen und stemmen die Beinchen in die zugefrorene Erde. Es hilft kein Locken und kein Rufen, da muss man dann rigoros an der Leine ziehen. Endlich drinnen, verkriecht er sich gleich unter dem nächstbesten Stuhl. In regelmäßigen Abständen schleicht er sich leise, leise Richtung Ausgang. Als ob ich das nicht bemerken würde! Also schnell wieder zurückgerufen und beruhigt. Das klappt prima und hält mindestens zwei Minuten an.

Nach dem Check-Up und der beruhigenden Mitteilung „Alles in Ordnung“ gab’s noch die obligatorische Wurmkur mit. Ich weiß gar nicht, wer das Ding mehr verabscheut: Ich oder der Hund. Mir wurde mal gesagt „Einfach etwas Leberwurst drumherum machen, dann fressen das ALLE.“ Japp, die Leberwurst schon. Die wird fein säuberlich abgelutscht und danach findet man die Tablette irgendwo in den Teppichflusen wieder. Mal sehen, wie viel Leberwurst dieses mal nötig sein wird, um ihn davon zu überzeugen, dass es doch nur zu seinem Besten ist. 😀

Ihre Lordschaft hat gerade vernehmlich gegreint, ich werde mich nun eilen, um ihn wieder gnädig zu stimmen. Seine Frust-Waffe ist nämlich nicht zu unterschätzen. Sie … äh … stinkt fürchterlich.

Habt einen schönen Sonntag ihr Lieben!

 

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2 Kommentare zu „Mopsiges #1

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