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[Rezension] Nadine Erdmann – Cyberworld 1.0

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Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe :07.04.2014

Verlag : Greenlight Press

ISBN: 9783958342033

Seitenzahl 362 Seiten

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Zuerst einmal vielen lieben Dank an Nadine Erdmann, dass ich dieses tolle Buch lesen durfte! Das Warten hat sich definitiv gelohnt 🙂

Inhalt

Im Jahr 2038 verfügt die Welt über eine neue Technologie: Die Cyberworld. Hier können sich Menschen auf der ganzen Welt via Avatar in virtuellen Clubs treffen oder zB.  interaktiv Spiele zusammen spielen. So auch Jemma, Jamie und Zack. Fantasyrollenspiele sind genau ihr Ding: Als Paladine, Krieger und Magiere ziehen sie durch die virtuelle Welt und kämpfen gegen Monsterhorden und Drachen.

Doch dann erfahren sie, dass bereits drei Jungen in ihrem Alter ins Koma gefallen sind, nachdem sie sich in die Cyberwelt eingeloggt hatten, und die Gruppe beschließt, etwas kürzer zu treten. Ganz besonders schwer fällt Jamie dieses Versprechen. Da er seit einem schweren Unfall häufig im Rollstuhl sitzen muss, hat er für die Cyberwelt eine besondere Vorliebe entwickelt.

„Schwerelosigkeit. Dieses fantastische Gefühl, seinen Körper nicht mehr zu spüren. Das war der Moment, den Jamie jedes Mal am meisten herbeisehnte.“
(S.118)

Dann lernen die drei Jugendlichen Will und seinen Bruder Ned kennen. Diese erzählen ihnen von einem noch unveröffentlichten Spiel – Mind Ripper – und ihrem Verdacht, dass irgendjemand in dieses Spiel eingegriffen hat und somit das Koma der Jungen ausgelöst hat. Die Clique willigt ein, sich zusammen mit Will und Ned auf die Suche nach dem wahren Mind Ripper zu begeben. Eine virtuelle Jagd nach Hinweisen beginnt.

Meinung

Mir gefällt die Erzählstruktur unheimlich gut. Da in meiner Brust auch ein kleines Gamerherz wohnt, war ich ganz besonders fasziniert von der Verwebung von Realität mit der Cyberwelt. Die Game-Kapitel habe ich immer herbeigesehnt, waren sie doch besonders spannend aufgebaut. Die Autorin versteht es, die nötige Atmosphäre für ein schaurig-schönes Spielerlebnis aufkommen zu lassen.

Die Sprache ist klar und unumwunden, die Gespräche genau so, wie sie zwischen Jugendlichen ablaufen.

Auch die Aufklärung des Falles war sinnvoll, logisch und nachvollziehbar. Auch wenn ich als Naivchen natürlich wie immer alle vorigen Hinweise entschieden von mir gewiesen habe. Die Lösung legt außerdem eine fantastische Entwicklung in der Technologie dar. Ob wir tatsächlich irgendwann an diesen Punkt kommen werden? Und ob dann die positiven Seiten überwiegen werden?

Alle Protagonisten haben etwas ganz eigenes, dass sie sympathisch macht. Selbst den Hightechhausmann Max fand ich herrlich, den hätte ich auch gerne bei mir daheim stehen.

Fazit

Du liest gerne Jugendliteratur? Du magst virtuelle Welten und möchtest dem Mind Ripper auf die Spur kommen? Ein bisschen prickelnde Verliebtheit ist auch deins?
Dann greif zu diesem Buch – lesen lohnt sich!

Bewertung: 5 / 5 Sterne ★★★★★

 

schnörkel

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6 Kommentare zu „[Rezension] Nadine Erdmann – Cyberworld 1.0

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