Allgemein · Montagsfrage

Montagsfrage – Huhn oder Ei?

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Guten Morgen meine Lieben,

da ist er wieder. Der Montag. Und schon wieder beginnt die Woche eher regnerisch. Hat natürlich den Vorteil, dass man ohne schlechten Gewissens auf der Couch gammeln kann, sobald die Feierabendglocken läuten.

Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen Svenja klingt zuerst leichter, als sie ist.

Wenn du weder Buchverfilmung noch Buch kennst, was würdest du zuerst anschauen/lesen?

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Tja. Das Buch kam vor dem Film. (Berichtigt mich, sollte es andere Beispiele geben) – also ist es doch naheliegend, zuerst auch das Buch lesen zu wollen, oder? Jain. Ein aktuell sehr schönes Beispiel ist bei mir Herr der Ringe. Oh, lange, lange Jahre habe ich damit nichts anfangen können, ja, anfangen wollen. Aber nun habe ich es geschafft und mir mal alle drei Filme angeschaut. Und nun auch die Hobbit-Filme. Und plötzlich war da der Wunsch: Eigentlich möchte ich es jetzt doch mal lesen. Und siehe da, es gibt ganz zauberhafte Menschen, wie den Torsten von sahneplatten.de, der mir doch tatsächlich eine Ausgabe von Herr der Ringe schenkt. Einfach so. Einzige Bedingung: „Lies den Hobbit zuerst.“ Nun gut, also habe ich heute den Hobbit gekauft und werde mich wohl demnächst mal in Tolkiens Welt einfinden.

Habt ihr Herr der Ringe gelesen oder gesehen? Und wenn ja zu beidem, was kam zuerst?

Ein anderes Beispiel wäre auch sehr aktuell. Ich habe ja zuletzt Wir müssen über Kevin reden gelesen – ein wirklich großartiges Buch. (Hier geht’s zur Rezension nochmal) und nun sah ich, dass es auch eine Verfilmung gibt. Kurzum, der Film lief am Wochenende über den Bildschirm. Und ich muss ehrlich zugeben, ich hätte ihn nicht verstanden, hätte ich nicht vorher das Buch gelesen. Natürlich kann man Bücher nicht 1 zu 1 in Filme umsetzen, diese Diskussion mag ich an dieser Stelle gar nicht anfangen, aber ich hätte den Film so nicht richtig verstanden. Oder zumindest seine Tiefe nicht gesehen. Die Faszination, die dem Buch oblag, gab der Film einfach nicht her. Also war es gut, erst das Buch gelesen zu haben und dann noch einmal die Visualität zu erleben.

Und dann gibt es so Bücher, die würdest du gerne zuerst lesen, kannst es aber nicht, weil der Film / die Serie dem Buch zuvorkommt. Das Lied von Eis und Feuer, wir alle kennen dieses Dilemma. (Bitte nicht spoilern, ich habe kein Sky und kann es somit auch noch nicht sehen.)

Wie seht ihr das? Zuerst das Buch oder der Film? Ei oder Huhn?

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60 Kommentare zu „Montagsfrage – Huhn oder Ei?

  1. Ich habe die Herr der Ringe Trilogie auch noch nicht gelesen, obwohl ich es immer wieder versucht habe… mal schauen ob dies bald mal klappt. Den Hobbit habe ich bis jetzt nur geschaut aber noch nicht gelesen. Generell würde ich aber schon sagen, das ich eher zuerst das Buch lese und mir danach erst den Film anschaue.

    Wünsche dir eine tolle Woche!

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    1. Hey elizzy,

      das kann ich verstehen so ging es mir auch zweimal…:)
      Die ersten Seiten beschäftigen sich auch eher mit der Welt und dem Drumherum. Die Geschichte eröffnet sich erst nach ca. 100 Seiten und dann explodiert es…:)

      Always keep up und Liebe Grüße! 🙂

      LG Torsten

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      1. Hallo Hallo 🙂 Ja, stimmt, daran kann ich mich auch noch erinnern, es wurde so viel beschrieben, dass ich mich einfach überrollt fühlte. Möchte dem ganzen aber auf jeden Fall noch eine Chance geben!
        Wünsche dir eine tolle Woche!

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      2. Genauso ging’s mir auch! Das hast du sehr gut in Worte gefasst 🙂
        Mach das, es wird sich lohnen! 🙂

        *nerdmodusan* Ich war übrigens mal in der Schweiz auf einem Mittelerdefest! Das war sehr lustig! *nerdmodusaus*

        Eine schöne Woche an alle Eidgenossen
        Torsten

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  2. Huhu Gabriela,

    liebsten Dank für die Blumen, bei „Herr der Ringe“ sehe ich einen Bildungsauftrag! 😉
    Ich habe das Buch in meiner Jugend zweimal begonnen und zweimal wieder weg gelegt. Erst beim dritten Mal (und nach gutem Zureden enger Freunde) habe ich mich auf das Buch eingelassen. Ab da ist es bei mir explodiert. Das dann einige Jahre später die Filme erschienen, war das nett und spannend. Ich hätte diese für meinen persönlichen Zauber nicht gebraucht.

    Meiner Meinung nach schenkt dir ein Buch mehr Individualität und „freie Gedanken“. Du kannst Charaktere nach deinen eigenen Vorstellungen kreieren und mit Leben füllen.

    HdR hat das aus meiner Sicht cineastisch sehr gut hinbekommen, auch zahlreiche Comicverfilmungen finde ich gelungen (diverse Marvel, The Walking Dead). Es gibt aber viele negative Beispiele (bspw. „Es“). Auch „Tschikk“, für mich DER Jugendroman der 2000er-Jahre, versprüht im Buch einen größeren Zauber als im Film.

    GoT nimmt für mich eine Sonderstellung ein und begeistert mit einem fantastischen Cast und traumhaften Settings. Für mich ein sehr gelungenes Gegenbeispiel zu sterilen Hollywood-Produktionen. Außerdem ist davon auszugehen, dass die Serie das Ende der Bücherreihe ersetzen wird. Insofern kenne ich viele die gewechselt sind…

    LG Torsten

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    1. Heyo! 🙂
      Sag das bitte nicht, dass die Serie das Buchende ersetzen wird. Das wäre unfassbar! Ich hoffe ja stattdessen auf ein anderes Ende im Buch, als in der Serie – das würde noch mal Spannung reinbringen.

      Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Herr der Ringe, was mich mehr umhaut – Film oder Buch. 🙂

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  3. Das ist eine SEHR gute Empfehlung!!! Hättest du mich gefragt, hätte auch ich dir gesagt, lies zuerst den Hobbit (und sei nicht enttäuscht, wenn er wie ein Kinderbuch daherkommt, Tolkien hat ihn als Geschichte für seine Kinder geschrieben), dann den Herrn der Ringe.
    Ach, und wer ist der Übersetzer in deiner HdR-Ausgabe? Ja, das ist wichtig. Ich kenne zwei (ich bin nicht sicher, ob danach nochmals ein Verlag in eine Übersetzung investiert hat), und sie vermitteln ein völlig unterschiedliches Lesegefühl, und selbstverständlich liebe ich die eine heiß und innig und verdamme die andere 😉
    Aber ich habe auch eine laaaaaaaaaaange Tolkien-Vergangenheit.
    Ach so, um die Frage zu beantworten: Lieber Buch. Aber es gibt Verfilmungen/Serien, die was Eigenes aus dem Buch machen, und die dann nebeneinander bestehen können. HdR gehört dazu (trotz der Änderungen), den Hobbit fand ich optisch opulent, aber inhaltlich in Vielem zu weit weg vom Buch. Von GoT habe ich viel mehr gelesen als gesehen, und ich lese gerade Panem, nachdem ich es gesehen habe, und bin ganz angetan.

    Liebe Grüße
    Christiane

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    1. Oh, da fragst du was … Den Übersetzer sag ich dir, wenn ich das Buch in Händen halte. Mir wurde aber auch schon gesagt, dass es zwei gibt. 😀 (Hast du beide gelesen, weshalb du eine verdammen kannst? ^^)

      GoT sollte man auch definitiv gelesen haben, ich liebe die Serie ( ♥ ), aber die Bücher sind noch um Welten besser, tiefer, intriganter, … Hach!

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      1. Ich habe dazu gerade Torsten was geschrieben, beantwortet das die Frage ausreichend für dich?
        Und ja, ich finde GoT als Buch auch viiiiel besser, aber irgendwann gingen mir die ständigen Rosenkriege und das viele Blut bisschen auf den Keks. 😉
        Liebe Grüße
        Christiane

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    2. Hallo Christiane,

      du hast das sehr schön zusammengefasst, so geht es mir auch. Ich finde gerade weil „Der Kleine Hobbit“ ein Jugendbuch ist, die Geschichte sooo bezaubernd und auch für Erwachsene total spannend zu lesen. HdR ist ein ganz anderer Schreibstil und ist voll von (dunklen) Allegorien aus der Zeit, in der Tolkien es schrieb (1920/30er-Jahre).

      Bei den beiden Übersetzungen (Margret Carroux original/ Wolfgang Krege spätere Übersetzung) bin ich bei dir. Viele Freunde von mir belächeln die Übersetzung von Krege, allerdings WENN man vorher Carroux kennt. Die Übersetzung von Carroux ist heutzutage deutlich schwieriger zu bekommen.

      Ich habe leider nur die Möglichkeit, Gabriela eine Krege-Übersetzung zu senden, finde das allerdings für sie als „Einsteiger“ nicht so dramatisch.

      Auf alle Fälle habe ich sie genötigt, „Der Kleine Hobbit“ vorher zu lesen…;)
      Der Eintritt in die wundervolle Welt Tolkiens ist mit Kinderaugen deutlich schöner!

      Das „Silmarillion“ gibt’s dann erst für Fortgeschrittene 😀

      LG Torsten

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      1. Hi Torsten,
        genau das war bei mir der Fall, so wie du es beschreibst: Ich hatte meine Carroux-Übersetzung verschlungen (wieder und wieder gelesen, ja, kein Witz), und als sie auseinanderfiel, sah ich mich nach einem Nachfolger um. Das war zu einer Zeit, wo es nur Krege gab, ich las seine Übersetzung an (über die Bücherei) und war enttäuscht. Mir persönlich war sie einfach zu anders vom Ton her.
        Es ist ganz sicher nicht so, dass Krege „nicht gut“ wäre, der Mann ist/war ein hochklassiger Übersetzer, meine Silmarillion-Übersetzung z.B. ist von ihm und auf die lasse ich nichts kommen. Aber ich, ich habe daraufhin entschieden, dass ich nicht möchte, dass Sam zu Frodo „Chef“ sagt (sondern „Herr Frodo“; das klassische Beispiel), und habe auf eine Ausgabe des „roten Buches“ in der Carroux-Übersetzung gespart.
        Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist deine Ansage, Carroux sei schwer zu bekommen. Ich habe gerade das große A aufgerufen, und die ersten beiden Ausgaben, die mir angezeigt werden, sind Carroux-Übersetzungen.
        Warten wir ab, was Gabriela sagt. Vielleicht findet sie das Buch ja total langweilig, Übersetzung hin oder her. (Ich wusste schon in der Einleitung („Über Hobbits“), dass das MEIN Buch war. Und nein, das war ganz sicher nicht mein erstes langes Buch 😉 ).
        Liebe Grüße
        Christiane

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      2. Hey Christine,

        liebsten Dank, dass es mittlerweile wieder Carroux-Übersetzungen gibt, war mir nicht bewusst. Ich hatte mir die Bücher auch in der Zeit angeschafft, als es nur Krege gab. Ich dachte, dass hätte sich nicht geändert..:) Gut zu wissen 😉

        Aber genau das passt auch wieder gut zum Thema: der Film hat sicherlich dazu beigetragen, dass wieder neue Ausgaben in die Läden kommen. Und für Klett-Cotta als Verlag war der Film ein Segen 🙂

        LG Torsten

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      3. Das war er, ganz sicher, und ist es bestimmt noch 😉
        Hast du eigentlich auch den ganzen „Nachrichten aus Mittelerde“-Kram gelesen, den Christopher Tolkien herausgegeben hat? Ich habe da irgendwann die Waffen gestreckt.
        Liebe Grüße
        Christiane

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      4. Ja, sein Sohn hat ja (glücklicherweise) den Nachlass gut verwaltet und fortgeführt. Nein, die habe ich nicht gelesen. Nach dem „Silmarillion“ brauchte ich etwas Pause, eins der anspruchsvollsten Bücher die ich je gelesen habe.

        Und das Einzige, in der die Welt „ersungen“ wird….:D

        LG Torsten

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      5. Wenn man sich Kosmogonien anschaut, bin ich da gar nicht mal so sicher … aber ich mochte die Vorstellung total. 😀
        Was sich lohnt, ist, wie ich finde, einen Blick auf Tolkien als Maler zu werfen. Alan Lee hin oder her, aber für mich sind Tolkiens Illustrationen mehr als einen Blick wert.
        Liebe Grüße
        Christiane

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      6. Oh ja! Sag mal bist du in meinem Kopf…:D
        Ich habe mir sein Künstlerbuch gekauft und finde es großartig. Obwohl ich kein Riesen Kunstfan bin.
        Ich finde es aber total spannend, wenn man den Hintergrund eines Autors erfährt und wie er sich die Welt selbst visualisiert. Tolkien der Künstler gefällt mir fast noch ein Stück besser, als der Autor.
        Krasse Meinung in einem Buchblog, ich weiß…:D

        LG Torsten

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      7. Jaaaaaaa! (Ich rede von dem Teil von Hammond/Scull, gibt es mehr/bessere als das?) Wobei du das ja öfter hast mit den Doppelbegabungen, denk mal an Hesse, der hat ja auch gemalt. Wobei für mich Tolkien eigentlich der Linguistikprofessor ist, der Mann, der als Hobby Sprachen erfand und sich eine Welt dafür schrieb …
        Um die Sache rund zu machen, lass uns doch gerade mal noch einen Schlenker zu Biografien machen … welche hast du, falls du hast?
        Liebe Grüße
        Christiane 😉

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      8. Ja genau, Hammond/Scull. Das istz schon so schön illustriert, das ich nix anderes brauche. Weiß aber auch nicht ob es mehr gibt…:)

        Ja, mit der Sprache hast du absolut Recht, das ist auch bewundernswert.

        Bei Biografien bin ich sehr dünn aufgestellt, da schau ich mir lieber Filmdokus an *shameonme*

        LG Torsten 😉

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      9. Okay, dann ziehe ich mich mit dem Biografie-Hinweis auf die Großmutter aller Tolkien-Biografien von Humphrey Carpenter (die ist wirklich gut) aus der Affäre und gucke entschuldigend zu Gabriela, da wir uns ja gerade bei ihr verquatschen …
        Liebe Grüße aus dem hohen Norden
        Christiane

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      10. Ich glaube es ist okay für Sie, wenn wir hier die Couch belegen…^^.
        Nur eins noch: als Geograf habe ich natürlich auch den „Historischen Atlas von Mittelerde“ von Fonstad, der war u.a. für das Silmarillion extrem nützlich.
        Unfassbar wie viel Arbeit da drin steckt!

        Hat mich sehr gefreut und viele Grüße aus dem tiefsten Südwesten
        Torsten

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  4. Hm spontan würde ich sagen, ich lese lieber zuerst das Buch. Mir fallen aber im gleichen Atemzug mehrere Beispiele ein, bei denen ich doch erst den/die Film/e gesehen habe und dann der Wunsch aufkam die Bücher zu lesen. In den meisten Fällen gefallen mir die Bücher auch besser aber wenn ich so drüber nachdenke, kann ich das nicht pauschalisieren. Manchmal muss ich erst den Film sehen, damit ich neugierig auf die Bücher werde und manchmal eben nicht.
    Beispiele hierfür sind Herr der Ringe, Harry Potter und Twilight 🙈
    Gerade habe ich auch City of Bones angefangen aufgrund ein paar Filmausschnitte 😅

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    1. Ich sag ja, man denkt, die Frage ist einfach – aber dem ist irgendwie gar nicht so. 😀
      Aber deinen Beispielen nach brauchen eher die Fantasy-Bücher erst eine Filmadaption, um für dich interessant zu werden, oder? 🙂

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  5. Hey Gabriela,

    ahh ja, HdR. Als Kind habe ich „Der Hobbit“ gelesen und GELIEBT. Ich war damals so enttäuscht, als das Buch endete, dass ich meiner Mama damit in den Ohren lag. Sie empfahl mir, HdR zu lesen, weil Bilbo da schließlich auch wieder eine Rolle spielt. Als sie mir dann sagte, dass die Hauptrolle allerdings an Frodo geht, war ich abgeschreckt und habe es nicht versucht. Dann kam der erste Teil HdR in die Kinos. Ich war begeistert. Wieder empfahl mir meine Mutter, die Bücher zu lesen. Ich überwand mich, versuchte es und… gab auf. Nach 200 Seiten. Ich langweilte mich. Nachdem ich dann alle Verfilmungen gesehen hatte, kam Jahre später doch noch einmal der Wunsch auf, endlich die Vorlage zu lesen. Dieses Mal zog ich es durch, aber schön war das nicht. Ja, ich gehöre tatsächlich zu der Minderheit, die HdR als Buch nicht mag. Ich finde es unfassbar langatmig und sterbensöde. Hobbitlieder, seitenweise Naturbeschreibungen und Frodo, die größte Memme aller Zeiten. Ich weiß, dass Tolkien in einer anderen Zeit schrieb und moderne Literatur andere Punkte fokussiert. Ich bin ihm auch dankbar für alles, was er für die High Fantasy erreichte. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass ich sein größtes Werk mögen muss. Hier finde ich die Filme tatsächlich besser, weil sie all das, was mich in den Büchern langweilte, hervorragend zusammenfassen.

    Grundsätzlich bin ich aber eher ein „Erst Buch, dann Film“-Mädel. Ich will mich beim Lesen einfach nicht von der Fantasie eines anderen beeinflussen lassen. 🙂

    Viele liebe Grüße,
    Elli

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    1. 😀 Huhu Elli!
      Richtig interessant zu sehen, wie HdR die Menschen spaltet. 😀 Ich werde jetzt tatsächlich immer neugieriger, wie ich wohl damit klar kommen werde. 😀 Frodo war mir allerdings auch im Film nicht sonderlich sympathisch, wie oft ich da augenrollend da saß, ich kann es gar nicht in Worte fassen. ^^

      Ganz liebe Grüße zurück! 🙂

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    2. Hallo Elli,

      ja, Frodo hat zwei Bürden zu tragen: den Ring und Wehleidigkeit…:D
      Im Ernst, ich finde es gut das durch diese Wehleidigkeit die Bürde des Ringes greifbar wird.

      Obwohl Protagonist, ist Frodo sicherlich nicht der „Star“ des Buches, das sind für mich Sam und natürlich Smeagol. Dieser ist für mich einer der herrlich in sich zerissesten Figuren der Literatur. Immer schwankend zwischen Hass und Liebe.

      Aber sehr interessante Meinung, Daumen hoch! 🙂

      LG Torsten

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      1. Hey Torsten,

        absolut, Sam ist mein Held. Sie hätten ihm den Ring in die Hand drücken sollen, der hätte die ganze Reise auf einer Arschbacke gerockt. Für mich betonte Frodos Wehleidigkeit lediglich, dass er eigentlich zu schwach ist, um den Ring zu tragen. Ich habe es nie so interpretiert, dass die Wehleidigkeit erst durch den Ring entsteht.

        Vielen Dank, dass du mich für meine Meinung jetzt nicht hasst! 😀
        LG
        Elli

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      2. Haha Elli, sehr geil! So kann man es sehen…:D

        Frodo ist ja vor und nach der Reise recht geerdet. Und der Ring war ja auch nicht gerade ein Ehering…:D

        Obwohl, es würde die zarten homoerotischen Bande zwischen ihm und Sam erklären. Die Schublade möchte ich jetzt aber nicht aufmachen *duckundweg*

        Ganz liebe Grüße
        Torsten

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    1. Ich kann aktuell nur für die Verfilmungen sprechen, und die gefallen mir eigentlich ganz gut. Aber so verschieden sind am Ende die geschmäcker und wer weiß, wie ich das sehe, wenn ich dann eben doch beide Seiten kenne. ^^

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  6. Ich bin ein Fan der Variante zuerst das Buch, dann der Film.
    Wenn ich erst nach dem Film entdecke, dass er auf einem Buch basiert, lese ich es dann oft gar nicht mehr. Denn die Bilder aus dem Film vermischen sich dann mit der Vorstellung, die ich beim Lesen habe (Personen und Örtlichkeiten werden doch oft anders beschrieben als sie im Film sind) und das stört mich. Umgekehrt sitzt der Lese-Eindruck so fest, weil das Kopfkino offensichtlich den stärkeren Eindruck hinterlässt, dass mich hinterher Abweichungen beim Film nicht so stören.

    eine Ausnahme bildet allerdings die Herr der Ringe Trilogie. Ich habe den kleinen Hobbit auf englisch geglesen und sehr gemocht, also habe ich mich an den Herrn der Ringe herangetruat – und nach dem ersten Buch wieder beiseite gelegt, weil es mir einfach zu ausführlich und langatmig war. Vielleicht komme ich noch irgendwann mal in die Stimmung für dieses Mamutwerk, aber als ich es gelesen habe, war ich es nicht. Danach habe ich mir die Filme angesehen und war begeistert. Aber auch das hat nicht dazu geführt, dass ich wieder Lust auf die Bücher bekam.

    LG Gabi

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    1. Ich bin auch eher für zuerst Buch, dann Film – aber dann ist auch immer die Chance größer, dass man dann auf der Couch sitzt und lautstark protestiert: DAS WAR IM BUCH ABER GANZ ANDERS! Kennste bestimmt. 🙂 Da denk ich mir zuweilen schon, hätteste zuerst geschaut, dann würdest du jetzt einfach neue Dinge entdecken zwischen den Buchdeckeln, anstatt dich zu beschweren, dass diverse Dinge fehlen. 😀

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  7. Witzig! Habe schon ewig (eine wirkliche Uraltausgabe noch mit DM-Preis) den kleinen Hobbit herumliegen, die ich demnächst lesen möchte. (mal eine Frage an die Tolkien-Profis, die sich hier gerade tummeln: gibt es einen Unterschied zwischen „der kleine Hobbit“ und „der Hobbit“? oder liegt das nur an der Übersetzung?). Um HdR bin ich schon sehr oft in der Buchhandlung drumherum geschlichen aber bisher blieb es beim Schleichen.
    Im Normalfall lese ich lieber erst die Bücher aber natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, wo ich durch den Film aufs Buch aufmerksam geworden bin. Beispiel „Der Marsianer“. Fand den Film so klasse, dass ich das Buch demnächst lesen werde, es steht schon im Schrank bereit.
    Meistens mag ich es nicht, wenn in Filmen Teile aus Büchern zu arg verändert wurden aber mittlerweile kann ich mich auch sowohl am Buch als auch am Film erfreuen.

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    1. Ich seh es schon kommen, wir lesen den kleinen Hobbit dann demnächst zusammen. 😀 (Wundern würde es mich tatsächlich nicht ^^)

      Der Marsianer ist ja bei vielen auch tatsächlich sehr beliebt, sowohl Film als auch Buch, da wäre ich auch sehr auf deine Meinung gespannt – ich persönlich kenne nämlich keins von beiden. 🙂

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    2. Hallo MrsTingley,

      ich vermute mal vorsichtig, dass dies einfach der Übersetzung geschuldet ist. Im Englischen „The Hobbit“ wurde im deutschen daraus „Der Kleine Hobbit“. Vielleicht dachten die Übersetzer, es muss mit dem Adjektiv nochmal die kindertauglichkeit des Buches unterstrichen werden?? Unter einem „Hobbit“ konnte man sich nach Erscheinen in den 1950er-Jahren sicherlich wenig vorstellen ^^

      Ganz liebe Grüße
      Torsten

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  8. Ich habe als Jugendlicher angefangen mit dem Herrn der Ringe, habe aber nciht einmal das erste Buch fertig gelesen (beim Hobbit selbst war das anders, dieses Buch habe ich mehrmals gelesen, das hat mich gefesselt). Als die Filme angekündigt waren habe ich mich erneut an den Herrn der Ringe gewagt und mich auch durch die Bücher gequält. Die Filme haben mir gefallen und gefallen mir immer noch. Die Bücher haben mich nicht überzeugt.
    Von GoT kenne ich nur die Serie. Allerdings interessiert es mich auch nicht, die Bücher zu lesen. Mir gefällt was ich sehe, da brauche ich die Bücher nicht.
    Bei „Vom Winde verweht“ kenne ich nur das Buch, da will ich mir den Film dazu gar nicht ansehen.
    Aber ansonsten bin ich da eher leidenschaftslos. Früher mag das anders gewesen sein, aber inzwischen lese ich nicht unbedingt die Bücher bevor ich die Filme sehe. Und ich muss auch nicht zu jedem Film das Buch lesen (oder umgekehrt)
    Liebe Grüße
    Martin

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    1. Vom Winde verweht mag ich – sehr zum Leidwesen meiner Mutter – weder in der Romanfassung, noch als Film. 😀 Aber ich stimme dir völlig zu, dass man nicht jedes Buch gelesen haben muss, wenn man den Film kennt – und umgekehrt. 🙂

      Liebe Grüße!

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  9. Toller Beitrag 😊. Bei mir definitiv Buch zuerst. Ich lese die Bücher immer zuerst, wenn ich den Film zuerst sehen würde, würde ich das Buch nicht mehr lesen, da ich dann schon weiß worum es geht. Bücher wie das Parfüm, Herr der Ringe, Biss, habe ich gelesen, bevor der Film rauskam. Aber auch bei Büchern mag ich lieber die Original Cover, nicht die Filmausgabe.

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  10. Nach total unterschiedlichen Erfahrungen habe ich für mich beschlossen, Bücher und die Filme dazu absolut zu trennen. Nicht mehr groß zu vergleichen. Ich lasse mich auf die Bücher genauso ein, wie auf die Filme.

    „Das Buch zum Film“ finde ich bekloppt. 😉 Mit Verlaub *gg*

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